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Aus Deutschland zu Besuch

In Reisen on March 21, 2008 by kirstinchile Tagged:

Wolf war für 3 ein halb Wochen im Februar zu Besuch in Chile und hat Heimatduft mitgebracht. Schön und eigenartig zugleich Freunde von Zuhause in meinem neuen Leben hier zu haben, von verpassten Momenten aus Deutschland zu hören und gleichfalls schön zu sehen, wie jeder seinen Weg sucht und weiter geht.

Nach meiner Anfangs hektischen Präsenz, und dem Versuch Reiseplanung und Arbeiten unter einem Hut zu bekommen, sind wir schließlich aus dem smogigen Santiago am 20ten Februar in den Süden aufgebrochen. Unterwegs auf abenteuerlichen Pisten im Suzuki Jimny, konnten wir 3.000 km pure und oftmals unberührte Landschaften, ungewohnte Eindrücke von Ruhe und Weite, jeden Tag aufs Neue geniessen.

Torres del Paine, Glacier Grey Torres del Paine

llaima-unterwegs.jpg baumriesen.jpg hobbithotel1.jpg

4.000 Jahre anmutige Araukanienwälder, Vulkane, Vulkane und noch mehr Vulkane, einen Beinahe-Aufstieg zum Vulkan “Coshsuenco” der durch unüberlegtes Brombeerflücken abgebrochen werden musste, abgelegene Dörfer die nur auf Schotterpisten erreichbar sind, Gastfreundschaft im entlegenen Cochamó -dem noch unbekannten Kletterparadies von Chile, eine abenteuerliche mit Blasen verbundene 8std. Trekking-Tour nach “La Junta”, vorbei an Lachsfarmen, Fjorde und glasklaren Seen, Mut erfordernde Naturwasserrutschen (die wir letztlich doch im La Junta-Dschungel entdeckten), Lagerfeuer mit Anblick auf ferne Gewitter, Pinguine: endlich mal außerhalb des Zoos, ein Schulbesuch mit Fernando in Curanilahue, einige Irrfahrten in Pangapuilli (wir kommen nie wieder!), Wildschweinessen bei Deutschen in Puerto Octay (der schönste Ausblick auf den Osorno), Mapuche-Rituale am Fuße des Vulkans Llaima, eine Fahrt zum Gletschereis “Glacier Grey” in japanischer Begleitung am Fuße der Torres del Paine, lecker Essen und Wein: Fisch, Locos, Krabben, home-made Schokolade und viel Schaf, Zigg Marley und zuviel “Lost and Found”, konzentrationserfordernde Pampafahrten 100 km schnurr-geradeaus (“Kill-the-Pampa-Bunny-Road-Game”: Ein Dank an die straßenkreuzenden Hasen die Nachts für eine willkommene Abwechslung sorgten), Meisterleistung Architektur in Form von einem ausgefallenen Hobbithotels mit Wasserfall (Lodge Montaña Mágica: Magischer Berg) … und ein fesselnder Rückflug über die drittgrößte Eisfläche der Welt: das südliche Inlandeis Patagoniens!

llaima1.jpg curanilahue1.jpg

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